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Der Ironman Frankfurt - Alexander Riwny gibt das Rennen verletzungsbedingt auf

Alexander Riwny, alias Erwin, musste den Ironman Frankfurt verletzungsbedingt beim Marathon aufgeben. Dabei hatte Erwin sich verdammt viel vorgenommen. Nach seinem Erfolg bei der Ironman-EM und der Qualifikation für den Ironman Hawaii vor 2 Jahren, wollte Erwin unbedingt die 9-Stunden-Marke knacken. Seine Vorleistungen aus dem Training und aus dem Regionalligarennen in Schwerin stimmten ihn hoffnungsvoll, konnte er als Leistungsträger zum guten Teamergebniss entscheidend beitragen, zumal Schwerin voll aus dem Training bestritten wurde. Nun galt es, frisch zu werden – also noch einige Einheiten zu machen, in denen der Umfang aber deutlich zurückgeschraubt wurde.

Leider brach sich Erwin in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung einen Zeh, wollte aber auf seinen Start nicht verzichten. Es ging auch gut los mit einer starken Schwimmleistung um die 56 Minuten. Auch das Radfahren ging sehr gut in 4:42 Stunden, wenngleich sich schon hier die Verletzung deutlich bemerkbar macht. Beim Laufen verlor Erwin dann leider die Kontrolle, konnte nicht sein großes läuferisches Potential abrufen und brach das Rennen vernünftigerweise aufgrund von Schmerzen im Marathon ab. Er lag zu diesem Zeitpunkt auf Kurs 8:35-8:45 Std. Ob es zu einer solchen Klassezeit gereicht hätte, ist freilich unklar, klar ist aber, dass Erwin einen neuen Anlauf wagen wird. Wann und wo, hat er noch nicht verraten. In jedem Fall darf man gespannt sein, was dieser enorm schnelle Athlet noch auf der Langdistanz so zeigen wird.

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